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Bewertung und Kritik zu

DIE TROERINNEN
von Euripides/Jean-Paul Sartre
Regie: Tina Lanik
Premiere: 10. März 2017 
Residenztheater München

Zum Inhalt: Troja ist zerstört – wie Sindschar und Aleppo. Die Troerinnen und ihre Königin Hekuba trauern um die Toten und erwarten ihr Schicksal. Die griechischen Sieger feiern und nehmen sich die fremden Frauen: Hekuba soll Odysseus, ihre Tochter Kassandra Agamemnon als Sklavin dienen. Ihre Schwiegertochter Andromache wird mit ihrem Sohn jegliche Hoffnung auf die Zukunft verlieren und Helena, die mit ihrer Liebe zum schönen Paris den Krieg um Troja ausgelöst hat, ihren Ehemann Menelaos wiedersehen. Einen Chor junger Frauen und Mädchen erwartet ein schreckliches Ende.

Regie: Tina Lanik

Bühne + Kostüme: Stefan Hageneier
Licht: Tobias Löffler
Video + Musik: Florian Schaumberger
Dramaturgie: Andrea Koschwitz
Chorarbeit: Andreas Sippel


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Verachtung und Wut
  · 01.11.17
Eindreiviertel Stunden erzählen Stars des Resi-Ensembles wie Juliane Köhler (Helena), Hanna Scheibe (Andromache) und Charlotte Schwab (Hekuba) vom Schrecken des Krieges. Am eindrucksvollsten ist der Auftritt von Meike Droste, die als Kassandra am Resi zu Gast ist. Ihre Mischung aus Verachtung, Wut und überlegenem Spott, mit dem sie den griechischen Boten Talthybios (René Dumont) ins Leere laufen lässt, bleibt als Höhepunkt dieser Inszenierung in Erinnerung. 

Der Regisseurin ging es vor allem darum, die Rolle der Frauen als Kriegsbeute auszuleuchten. Daran hat sich seit der griechischen Antike nichts geändert. Wie damals die Troerinnen als Sklavinnen verschleppt oder vergewaltigt wurden, so wüteten auch die Freischärler bei den „ethnischen Säuberungen“ auf dem Balkan, so agiert Boko Haram, das ganze Schulklassen verschleppte und so terrorisiert Daesh die Jesiden. Weiterlesen
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3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 15
4 27
3 29
2 11
1 2
Kritiken: 59

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