TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.

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    1. Aufzug, 9. Auftritt 

    Straße, rechterhand ein Gasthof. Truffaldino allein.

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    TRUFFALDINO: Nun bin ich auch des Wartens müde! – Bei meinem Herrn bekommt man wenig zu essen, und nach dem wenigen muß man auch noch lange seufzen. Es ist Mittag in der Stadt; aber in meinem Magen ist es schon vor zwei Stunden Mittag gewesen. Andere Reisende, sobald sie in eine Stadt kommen, gehen nach dem Gasthofe, aber mein Herr läßt Koffer und alles auf dem Posthause; macht Visiten und kümmert sich gar nicht um den armen Bedienten. Man sagt zwar, man soll den Herren gern und willig dienen – man sollte aber auch den Herren sagen, daß sie ein wenig mehr Menschenliebe für ihre Bedienten hätten. Hier ist ein Gasthof! – Potz! – was für ein herrlicher Geruch fährt mir in die Nase! Ich möchte wohl hineingehen und sehen, ob es für meine Zähne nichts zu tun gibt. – Aber – o, du armer Truffaldino! mein Beutel ist so leer als mein Magen! – Eh' ich auch länger ein Bedienter sein will, so – aber was soll ich tun? ich armer Teufel habe nichts gelernt.

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