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Bewertung und Kritik zu

FIGHT CLUB
von Chuck Palahniuk
Regie: Heinz Simon Keller 
Premiere: 31. Januar 2020 
Theater der Keller, Köln

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Zum Inhalt: Ein junger Mann, der nichts mehr empfindet und sich selbst fremd geworden ist. In einer durchfunktionalisierten Wirklichkeit besucht er Selbsthilfegruppen Totkranker, um an ihren Gefühlen teilhaben zu können. Er trifft auf Marla Singer, die an einem ähnlichen Selbstverlust zu leiden scheint. Und er begegnet Tyler Durden, seinem Gegenbild - frei, anarchisch, purer Körper, pure Emotion - dem er verfällt. Bis es zur Eskalation kommt.
„Du bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht dein Kontostand. Du bist nicht das Auto das du fährst. ... Du bist der singende und tanzende Abschaum der Welt."  Zwei Stimmen, zwei Körper - „Fight Club" gespielt und getanzt.

Mit: Jean-Luc Bubert, Adrián Castelló, Karen Dahmen, Emmanuel Edoror und Tim-Fabian Hoffmann

Regie|Bühne: Heinz Simon Keller
Kostüme: Rene Neumann
Video: Alina Böhmer
Textmitarbeit: Caroline Schilling
Musik: Frank Schulte


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American way of life
  · 02.02.20
''Chuck Palahniuks Geschichte über destruktive Energien, Aggressionen und heimliche Männerbünde wurde 1999 von David Fincher verfilmt, starbesetzt mit Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter in den Hauptrollen. Intendant Heinz Simon Keller inszeniert nun im Theater der Keller eine gekürzte Fassung der Vorlage. Kampfszenen werden dabei gekonnt in choreographische Tanzsequenzen übersetzt. (...)

Obwohl Palahniuk in Fight Club Riten destruktiver Männlichkeit subtil auch kritisiert, verherrlicht er sie zugleich in gewisser Weise. Der Erfolg des Stoffes in den USA steht symptomatisch für ein Land, in dem ein Egoman wie Donald Trump Präsident werden konnte. Ein Typus also, der zuvor in allen möglichen Hollywood-Inszenierungen vorgeführt wurde, wird dann zur politischen Realität gewählt. Heinz Simon Keller schafft es (ähnlich wie Charlotte Sprenger am gleichen Haus mit Clockwork Orange) der brutale Männlichkeitsriten zu sehr verherrlichenden Vorlage neue Aspekte abzugewinnen, durch starke Bilder, eine gewisse Homoerotik und auch eine choreographisch höchst ausdrucksstarke Ästhetik.'' schreibt Ansgar Skoda am 2. Februar 2020 auf KULTURA-EXTRA
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