Neuköllner Operwww.neukoellneroper.de
Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Telefono: 030 68890777

SPIELPLAN & KARTEN

WIR EMPFEHLEN



VOX HUMANA

Bewertung und Kritik zu

VOX HUMANA – Neuköllner Oper

Format: Ein Singspiel
Premiere: 17. September 2026, Neuköllner Oper
Text, Theorie und Raum: Illia Razumeiko
Komposition und musikalische Leitung: Roman Grygoriv
Dramaturgie: Marichka Styrbulova, Dennis Depta
Elektronische Musik: Valeriia Vynogradova
Kostüme: Kateryna Markush
Video: Ivanna Yakovyna
Kamera und Schnitt: Liubov Ploskonosova, Sophia Gera
Sound: Olha Goncharenko

Besetzung

Ensemble: Oleksandr Chyshii, Kateryna Hordiienko, Karolina Muzychenko, Sofiia Pavlichenko, Yuliia Vitraniuk, Marichka Styrbulova, Roman Grygoriv, Valeriia Vynogradova, Illia Razumeiko

Über die Inszenierung

„Vox Humana“ ist ein experimentelles, musikalisch radikales Singspiel, das Stimme, Körper, Raum und Technologie miteinander verschränkt. Illia Razumeiko entwickelt Text, Theorie und Raum als eng verzahnte Struktur, die zwischen poetischer Reflexion, politischer Schärfe und performativer Offenheit oszilliert.

Roman Grygorivs Komposition und musikalische Leitung formen eine vielschichtige Klanglandschaft, die zwischen zeitgenössischer Vokalmusik, elektronischen Strukturen und rituellen Momenten wechselt. Die elektronische Musik von Valeriia Vynogradova erweitert diese Klangwelt um digitale Texturen und atmosphärische Impulse.

Kateryna Markush’ Kostüme schaffen eine visuelle Sprache, die die körperliche Präsenz der Performer*innen betont und zugleich die thematische Tiefe des Abends unterstützt. Ivanna Yakovynas Videoarbeiten sowie die Kamera- und Schnittarbeit von Liubov Ploskonosova und Sophia Gera fügen mediale Ebenen hinzu, die die Beziehung zwischen Mensch, Stimme und technologischer Umgebung reflektieren.

Die dramaturgische Arbeit von Marichka Styrbulova und Dennis Depta hält die Balance zwischen theoretischer Präzision und emotionaler Wirkung. Olha Goncharenkos Soundgestaltung verbindet die unterschiedlichen akustischen Ebenen zu einem dichten, immersiven Gesamtbild.

Das Ensemble überzeugt durch starke körperliche Präsenz, präzise Stimmarbeit und eine performative Offenheit, die den Abend zu einem intensiven, zeitgenössischen Musiktheatererlebnis macht.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– experimentelles, zeitgenössisches Singspiel
– enge Verzahnung von Text, Raum, Klang und Theorie
– hybride Klanglandschaft aus Vokalmusik und Elektronik
– starke mediale und visuelle Ebenen
– körperlich präzise, performative Ensemblearbeit

„Vox Humana“ wird zu einem dichten, atmosphärischen und ästhetisch radikalen Abend, der die menschliche Stimme als politisches, poetisches und technologisches Medium erfahrbar macht.

1 Kritik

4.0 von 5 Sterne
  • 5 Stern(e)
    0
  • 4 Stern(e)
    1
  • 3 Stern(e)
    0
  • 2 Stern(e)
    0
  • 1 Stern(e)
    0
Gesänge und Stimmabrobatiken vom Feinsten, alles gut strukturiert - und gleichsam sinnlos, aber halt authentisch
14 Stunden her.
Kritik

''Ihr "Workshop für erweitere Klangtechniken" stellte ihre außerordentliche Begabung und Befähigung fürs Stimmakrobatische unter Beweis, das war dann schon beeindruckend, auch wie es ihnen glückte mich und den Rest des Publikums quasi mit einzubeziehen und zum Mitmachen (o wie ich das eigentlich hasse, wenn ich im Theater bin!) zu bewegen; lt. Wolfsohn, der seinerzeit die Stimmen von Kriegsversehrten studierte und zu therapieren versuchte, würde es die menschliche Stimme durchaus schaffen sich über fünf Oktaven von ganz unten bis ganz oben zu verlautbaren - und das probierte die Truppe an uns aus; es klang mitunter schräg, aber es klang...

Ihr "Techno-Ritual" hingegen nervte ungemein - das war dann, wie ich mich zu erinnern glaube, der ausufernde ESC-Block, der zwar ziemlich ironisch mit Nicoles belanglos-schwachsinnigem "Ein bisschen Frieden" (deutscher ESC-Sieg 1982) begann, allerdings mit endlosschleifigem Zitieren irgendwelcher aktueller Pop-Songs, die ich alle aufgrund meines etwas fortgeschritteneren Alters nicht kannte, ins Absurde abdriftete, was bestimmt so auch beabsichtigt gewesen war.

Und an den "Vortrag über Performance-Theorie" oder "postdokumentarisches Theater" hatte/ habe ich gerade null Erinnerungen.'' schreibt Andre Sokolowski am 18. September 2026 auf KULTURA-EXTRA

Show more
0 von 0 Person(en) gefiel diese Kritik

PDF-Datei: 29,95 € 23,95 €


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI


AUSWAHL

Weitere Formate auf Amazon & Play:
Taschenbuch / Kindle: 39,95 €
Google eBook: 29,95 €


Nach Zahlungseingang erhalten Sie die PDF-Datei innerhalb von 24 Stunden per E-Mail.



WIR EMPFEHLEN