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Bewertung und Kritik zu

LA VERITÀ IN CIMENTO
von Antonio Vivaldi
Regie: Yona Kim 
Premiere: 30. November 2018 
Theater Heidelberg - Rokokotheater Schwetzingen 

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http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=831056&site=13245&type=text&tnb=20&subid=2kGv3SxZum Inhalt: Antonio Vivaldis Familientragödie von 1720 bildet einen Höhepunkt seines mittlerweile fast vergessenen Opernschaffens. Knapp 100 Bühnenwerke soll der venezianische Meister zu verantworten haben, die meisten hiervon heutzutage verschollen.
Herrscher Mamud quält das schlechte Gewissen. Einst vertauschte er, aus Liebe zu seiner Zofe Damira, unbemerkt Kind und Kegel und gab seinen unehelichen Sohn als den rechtmäßigen Thronfolger aus. Nun bereut er seine Tat und steht im Kreuzfeuer zwischen Macht, Liebe, Zorn und Moral.

Die international gefragte Heidelberger Regisseurin Yona Kim (unserem Publikum bekannt durch verschiedene Regiearbeiten, unter anderem »Wir gratulieren/Der Ring des Polykrates«) zeigt das zu Unrecht in Vergessenheit geratene affektgeladene Drama unter Mitwirkung von Sängerstars der Barockszene, darunter die beiden Countertenöre David DQ Lee und Philipp Mathmann neben einem Ensemble der Extraklasse, im pittoresken Schwetzinger Rokokotheater.

Musikalische Leitung Davide Perniceni 
Regie: Yona Kim 
Bühne: Jan Freese 
Kostüme: Falk Bauer 
Dramaturgie: Thomas Böckstiegel 


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Die Wahrheit auf dem Prüfstand
  · 01.12.18
''Yona Kim verteilt das kleine Ensemble mit ausschließlich hohen Stimmlagen, das bei der Zugabe beweist, dass es auch ohne szenische Anstrengung auskommt, mitsamt Statistinnen, die bei der Verneigungschoreographie von einer aus der Seitenkulisse ragenden sichtbaren Hand angeleitet werden, über die dreigeteilte Bühne. Wenn die Dienstmagd und Ex-Geliebte Mamuds Damira, die ihren unehelichen Sohn reich verheiratet sehen möchte, ihren wahre Charakter enthüllt, nimmt sie ihre Perücke und ihre Oberkleidung ab. Hatten wir das nicht schon einmal? Für Soloarien schließen sich die hinteren Vorhänge und lassen die Sängerin oder den Sänger allein auf der Vorderbühne zurück. 

Musikalisch freilich ist diese Oper jede Aufführung wert. Sie erfreut mit einer Fülle berauschender Melodien und mit Koloraturen, die Eigengewicht gewinnen: Prima la musica. Ob die reichlichen und hörbaren Kürzungen ein Plus sind oder ein Zugeständnis an ein ungeduldiges Publikum, das keine zweieinhalb Stunden ohne einen Blick auf das Smartphone aushält, sei dahingestellt. Die Wahrheit steht auf dem Prüfstand.'' schreibt Thomas Rothschild am 1. Dezember 2018 auf KULTURA-EXTRA
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