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Bewertung und Kritik zu

JACKE WIE HOSE
Ein deutsches Märchen
Regie: Manfred Karge 
Premiere: 8. Februar 2020 
Kleines Theater am Südwestkorso, Berlin

Zum Inhalt: Aus klassischen Komödien, wie bei Shakespeare, kennt man das Motiv der „Hosenrolle“. Die Verliebte schlüpft in diese Figur, um dem Geliebten nahe zu sein. In „Jacke wie Hose“ geschieht dies nicht aus erotischen, sondern aus sozialen Gründen. Um den Arbeitsplatz ihres verstorbenen Ehemanns für sich zu retten, beschließt die junge Witwe, die Identität des Toten anzunehmen. Zunächst als Überwindung momentaner Probleme in der Zeit der großen Weltwirtschaftskrise gedacht, findet Ella Gericke  immer wieder „gute Gründe“, als Mann durchs Leben zu gehen. Dies gelingt ihr mit viel Wagemut, Rafffinesse und Witz, wenn sie dies auch, wie sie immer wieder schmerzvoll erfährt, mit dem Verlust ihrer eigenen weiblichen Identität er jetzt bestellen muss.
Die Uraufführung von „Jacke wie Hose“ mit Lore Brunner im Bochumer Schauspielhaus im Jahre 1982 war der Beginn einer erstaunlichen Serie von Aufführungen, die bis heute anhält. Das Stück wurde in viele Sprachen übersetzt und in zahlreichen Ländern auf allen Kontinenten aufgeführt. In England wurde es mit Tilda Swinton in der Rolle der Ella Gericke verfilmt.

Mit: Eva Brunner und Bo Wiget

Regie: Manfred Karge


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Manfred Karges Jacke wie Hose im Kleinen Theater, Berlin
  · 09.02.20
''Der Stücktext resp. seine Handlung springt von Zeitabschnitt zu Zeitabschnitt - was ich so hören konnte und woran ich mich im Nachhinein erinnerte, waren (also der Reihe nach) Erlebnisse während der Schlussphase der Weimarer Republik, des martialischen Vordrängens des Nationalsozialismus (Kneipenschlachten zwischen Kommunisten und SA), der Hochblüte der Hitlerdiktatur vorm Zweiten Weltkrieg (KdF-Urlaub in norwegischen Fjords), der Kriegsära (Hetzjagd auf "illegale" BBC-Hörer am Volksempfänger) usf. Sogar die Wende- sowie Nachwende ab 1989 - die von Karge höchstwahrscheinlich nachbereitet worden war - gestaltete sich mit zum Stückthema...

Vieles, Vieles (allzu Vieles) für gerade mal 70 Minuten Sprech- und Musizierzeit; ich begriff nicht ganz, weshalb dann dieses Monologstück so berühmt und vielfach übersetzenswert gewesen war bzw. wäre - doch ich hätte es wohl besser vorher lesen sollen. Und der Karge sieht bei weitem nicht wie 81 aus, als ich ihn da so plötzlich auf der Bühne stehen sah: à la bonheur!'' schreibt Andre Sokolowski am 9. Februar 2020 auf KULTURA-EXTRA
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Südwestkorso 65 - 12161 Berlin
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