Bewertung und Kritik zu

DIE ZAUBERFLÖTE
von Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Günter Krämer
Premiere: 24. September 1991 
Deutsche Oper Berlin

Inhalt: Mozarts ZAUBERFLÖTE, die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Inszenierung: Günter Krämer
Musikalische Leitung: Ido Arad 
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt
Chöre: Thomas Richter

Dauer: 3 Stunden / Eine Pause


 
Meinung der Presse zu „Die Zauberflöte“ - Deutsche Oper Berlin


Die Welt

★★☆☆☆

FAZ
★★★☆☆

Der Tagesspiegel
★★★★☆

Süddeutsche Zeitung
★★★★☆
 

Berliner Zeitung
★★★☆☆

Zitty
★★★☆☆

tip
★★★☆☆

Bewertung und Theaterkritik Schreibe eine Kritik
3.3/5 Insgesamt 8 Bewertungen (1 mit Rezension)
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Glockenspiel und Flötentöne
  · 14.12.16
Am Pult leitet der junge Ido Arat die Aufführung mit geschmeidiger Gestik, seit dieser Spielzeit Assistent von Generalmusikdirektor Runnicles. Sein Orchester folgt ihm anfangs etwas schwerblütig, gewinnt aber im Laufe des Abends sehr an Präzision und Klangschönheit. Die von Thomas Richter einstudierten Chöre sind punktgenau und volltönend zur Stelle.
Der Lohn ist reicher Applaus für alle Mitwirkenden von den drei Knaben über die Königin der Nacht bis zu Sarastro und seinen Tempelwächtern, und auch dem Orchester gilt der ausdrückliche Dank des Publikums. 
Weiterlesen
War die Kritik hilfreich für dich?
Du musst dich anmelden um eine Kritik zu schreiben
Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper

Komische Oper Berlin

Komische Oper

Neuköllner Oper

Neuköllner Oper

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin

Premieren

23 September 2017
Kaukasische Kreidekreis
Michael Thalheimer
Berliner Ensemble

24 September 2017
Bremer Stadtmusikanten
Tobias Ribitzki
Komische Oper Berlin

24 September 2017
Nach uns das All
Sebastian Nübling
Maxim Gorki Theater

24 September 2017
Rückkehr nach Reims
Thomas Ostermeier
Schaubühne

Google play