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Bewertung und Kritik zu

MAMMA MIA!
Das Musical mit den Hits von ABBA
Premiere: 16. August 2018 
Deutsches Theater München 

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Drei mögliche Väter. Zwei unvergessliche Tage. Ein unwiderstehliches Musical: „MAMMA MIA! - Das Original mit den Hits von ABBA“ ist eine romantische Musicalkomödie mit den 22 größten ABBA-Hits, darunter „Dancing Queen“, „The Winner Takes It All“, „Knowing Me, Knowing You“ und natürlich „Mamma Mia“. Es geht um den Mut, seine Träume zu verwirklichen, um Liebe, Freundschaft, Familie und die Bedeutung der Vergangenheit für das Glück der Zukunft.

Mittlerweile haben weltweit über 54 Millionen Zuschauer MAMMA MIA! gesehen und das Stück damit zu einem der erfolgreichsten Musicals überhaupt gemacht - von Europa über Amerika und Afrika bis nach Asien. Der Kinofilm MAMMA MIA! mit Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth und vielen weiteren Stars feierte 2008 Premiere und wurde der erfolgreichste Musicalfilm aller Zeiten. Erstmals ist in München der Musical-Klassiker nun in der deutschen Übersetzung von Michael Kunze und Ruth Deny zu erleben.

Zum Inhalt: Auf einer griechischen Insel lebt die allein erziehende Donna, die ihren Mann im Leben steht – auch ohne Mann. Ihre 20-jährige Tochter Sophie, die ihren Märchenprinzen bereits gefunden hat, sehnt sich nach Romantik, Kindern und einer klassischen Traumhochzeit in Weiß. Durch das Tagebuch ihrer Mutter erfährt Sophie von drei möglichen Vätern. Als sie ihre Hochzeit plant, will sie dieser Ungewissheit ein Ende bereiten und lädt ihre möglichen Väter zur feierlichen Trauung ein. 

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5 von 6 Personen fanden die Kritik hilfreich
Mamma Mia! - München im Abba Fieber
  · 17.08.18
Am 16. August 2018 feierte das Abba Musical „Mamma Mia!“ seine Premiere im Deutschen Theater in München. 

Die Liebeskomödie mit Musik von Björn Ulvaeus und Benny Andersson sowie deutschen Texten von Michael Kunze drehte sich rund um die 20-jährige Sophie (Katharina Gorgi) und ihre Mutter Donna (Sabine Mayer) und die Frage, wer nun wirklich Sophies Vater ist. Denn es gab gleich dreierlei Möglichkeiten, wie Sophie durch das Tagebuch ihrer Mutter erfahren hatte. Zu ihrer eigenen Hochzeit will Sophie nun endlich das Rätsel lösen und lädt alle potentiellen Herren heimlich - ohne das Wissen ihrer Mutter - ein. Chaos ist natürlich vorprogrammiert. 

Im Zentrum der Drehbühne stand das griechische, weiße Steingebäude, das das kleine Hotel von Donna beherbergte und je nach Szene von außen oder innen gezeigt wurde. Obwohl es keine großen Änderungen während des Stückes gab, wurde es nie langweilig. Die Requisiten, Kostüme, Beleuchtung und die interessanten Charaktere gaben jeder Szene ihre ganz eigene Atmosphäre. Vom Hotelinnenhof über Hotelzimmer, den Strand und die Disko verfolgte der Zuschauer die amüsante Geschichte bis zum Happy End. 
Zugegeben, die Geschichte ist vorhersehbar, die witzigen Schlagabtäusche zwischen den Charakteren und die bekannten Hits von der schwedischen Gruppe Abba geben dem Stück jedoch trotzdem Wiederholungstäter-Potential. 

Das Vätertrio bestand aus drei völlig unterschiedlichen Charakteren (Karim Khawatmi, Detlef Leistenschneider, Jörg Zuch), die mehr oder weniger gut mit der alleinerziehenden Donna der Gegenwart zurechtkamen. Zusammen sangen sie harmonische Duette, die dem Zuschauer einen Einblick in die bewegte Vergangenheit der damaligen Liebespaare gaben. 

Besonders stach auch Donnas alte Busenfreundin Tanja (Betty Vermeulen) mit ihrer schrillen, aber dennoch sympathischen, selbstbewussten Schickimicki-Art hervor. Laut stöckelte sie in ihren Designerklamotten durch das Hotel, verdrehte allen Jungs den Kopf und freute sich des Lebens, in dem sie schon das Geld einiger ihrer reichen Exehemänner durchgebracht hatte. Sie hatte einige Lacher auf ihrer Seite und spielte die Rolle absolut überzeugend, konnte sie sie doch bereits über einige Jahre perfektionieren. 

Die Musik letztendlich riss auch den letzten Zuschauer in der hintersten Reihe mit. Beschwingt klatschten die Zuschauer bereits im ersten Akt bei „Chiquitita“ mit, „Dancing Queen“ erhielt spontanen Szenenapplaus ebenso wie „Lay all your love on me“. Auch „Super trouper“ war eines der Highlights des Abends, wobei die Ensembleszenen generell besonders stark waren. 
Warum einige Worte der englischen Liedtexte beibehalten wurden, als Michael Kunze sich an die Liedtexte setzte, obwohl die Lieder komplett deutsch waren, erschließt sich nicht 100%ig: „Du bist die Dancing Queen“ und „Money, money, money. Sonst kann man nie…“ klingen doch ein wenig befremdlich. 

Nichts desto trotz bedachte das Premierenpublikum das Stück mit tosendem Applaus und Standing Ovations - und das zu recht - und ging schließlich beschwingt aus dem Theater nach Hause. Das Stück ist noch bis zum 7. Oktober 2018 im Deutschen Theater in München zu sehen. Nicht nur für Abba-Fans ein Muss. 

(Jasmin Gollwitzer)

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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Jede Menge gute Laune mitten in München
  · 19.08.18
''Erzählt wird die Geschichte der alleinerziehenden Donna, die auch ohne Mann mit beiden Beinen im Leben steht und ihrer Tochter Sophie, die Ihren Traumprinzen bereits gefunden hat. Gemeinsam leben beide auf einer einsamen griechischen Insel irgendwo im Mittelmeer. Als die aufgeweckte Sophie eines Tages im Tagebuch ihrer Mutter stöbert traut sie ihren Augen nicht: Laut den Aufzeichnungen ihrer Mutter kommen drei mögliche Väter in Betracht. Bill, Harry und Sam. Auf der Suche nach Ihrer wirklichen Identität beschließt Sophie kurzerhand alle Drei zu Ihrer Hochzeit einzuladen. Es beginnt eine spannende und turbulente Geschichte um Liebe, Mut und Verzweiflung. 

Untermalt wird das Ganze nicht nur durch ein farbenfrohes und geschickt konstruiertes, gleichzeitig dennoch minimalistisches Bühnenbild (Mark Thompson), sondern auch durch ein ganzes Stück Musikgeschichte. Eine Zeitreise zurück in die wilden 1970er und 1980er Jahre, als die Band ABBA mit Schlaghosen und Rüschenblusen die musikalischen Bühnen der Welt eroberten und unzählige Menschen mit Hits wie „Dancing Queen“, „Waterloo“ und „The winner takes it all“ in ihren Bann zog. 

Wie schon damals die Band selber, so kann auch die Münchener Besetzung von Mamma Mia! mit ausgesprochen guter gesanglicher Leistung überzeugen. Nicht zuletzt liegt dies vermutlich auch daran, dass man mit Sabine Mayer (Donna), Betty Vermeulen (Tanja) und Karim Khawatmi (Sam) auf echte Größen der Musicalszene gesetzt hat und alle bereits auf lange Jahre Schauspielerfahrung in der jeweiligen Rolle zurückblicken können.'' schreibt Benjamin Kramer am 17. August 2018 auf KULTURA-EXTRA
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3.5
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5 15
4 27
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1 2
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