Kritik zu: Decamerone
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''Georgette Dee singt, unterstützt von drei Live-Musikern, Gedichte von Rainer Maria Rilke, Else Lasker-Schüler, Thomas Brasch, Hilde Domin und gibt dem ansonsten im Geschichtenreigen zerfasernden Abend Struktur. Mit ihren Liedern beginnt jeweils eine neue Jahreszeit, von Winter bis Winter – das ewige Werden und Vergehen. Die Liebe als einziges Mittel gegen Tod und Vergessen.

Serebrennikov erzählt bildstark und setzt ganz auf seine hoch emotionalen Spielerinnen und Spieler – doch die vielen Episoden, Figuren, Motive stehen oft zu beliebig nebeneinander. Auch der Auftritt der turnenden Damen, die ganz zuletzt nur ein einziges persönliches Sätzchen sagen dürfen, wirkt bemüht. Trotzdem: ein im besten Sinne uncooler Schauspieler-Abend über die großen Gefühle, die Menschen seit Urzeiten verrückt machen.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
Kritik zu: Enter Achilles
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''Lloyd Newsons Witz zeigt sich exemplarisch in jener Szene, in der der schwule Mann die gegen ihn gerichtete Gewalt einfach in einen sanften Tanz überführt, in der jeder Schlag zu einer Umarmung wird. Und in einer grandiosen poetischen Seiltanz-Akrobatik-Nummer zeigt er, was zwischen zwei heterosexuellen Männern, die sich mögen, möglich wäre, wenn sie die Scham überwinden, die Stereotypen und Normen vergessen könnten – der eine lässt den anderen fliegen und träumen.

"Enter Achilles" ist ein immer noch faszinierendes Stück, klug, bissig, analytisch auf den Grund gehend, lustig-unterhaltsam, eine revuehafte Groteske, voller Wut, Härte und Verletzlichkeit. Da sich Lloyd Newson Ende 2015 vom Choreographieren zurückgezogen hat, diese Wiederaufnahme nur eine Ausnahme bleiben soll – sollte man sich das unbedingt anschauen.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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''Trotz Happy End klingt alles durchaus nach Grand opéra – erkennbar an einer gewissen, feierlichen Pompösität. Dirigent Enrique Mazzola bringt das auf erstaunlich leichte Füße. Das Orchester der Deutschen Oper hat einen guten Tag. Philippe Talbot (als Corentin) ist einer der wenigen französischen Tenor-Buffos, die ich überhaupt erlebt habe. Régis Mengus kommt an die Spannkraft seine Vorgängers von damals (Etienne Dupuis) nicht ganz heran.

Man amüsiert sich leidlich. Vielleicht auch, weil man endlich mal sehen kann, wie Gideon Poppe wirklich aussieht (der sonst immer nur irgendwo mit dabei ist). Es pflegt die Kontakte. Wie der ganze Abend.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf rbbKultur

 

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