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''Trotz Happy End klingt alles durchaus nach Grand opéra – erkennbar an einer gewissen, feierlichen Pompösität. Dirigent Enrique Mazzola bringt das auf erstaunlich leichte Füße. Das Orchester der Deutschen Oper hat einen guten Tag. Philippe Talbot (als Corentin) ist einer der wenigen französischen Tenor-Buffos, die ich überhaupt erlebt habe. Régis Mengus kommt an die Spannkraft seine Vorgängers von damals (Etienne Dupuis) nicht ganz heran.

Man amüsiert sich leidlich. Vielleicht auch, weil man endlich mal sehen kann, wie Gideon Poppe wirklich aussieht (der sonst immer nur irgendwo mit dabei ist). Es pflegt die Kontakte. Wie der ganze Abend.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf rbbKultur
Kritik zu: Der Sohn
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''Geboten wird klassisches Schauspieltheater. Der Regisseur hat sich völlig zu Recht auf die Kunst der Akteure verlassen, darauf, dass sie Innerste der Charaktere nach außen kehren können. Dabei baut Warns auf eine überaus genaue Körpersprache. Im Gang, in der Mimik, in der Art des Redens – und Schweigens! – spiegelt sich die jeweilige Verzweiflung der Figuren, ohne dass das je vordergründig wirkt.
Eine Entscheidung ist besonders clever: Warns lässt in einer fast surrealen Atmosphäre in wenigen, wandelbaren Kulissen spielen. Die haben nichts Heimeliges, da kommt keinerlei Zu-Hause-Gefühl auf, das dreht sich, wandelt sich, macht damit unterschiedliche Räume sichtbar. Und: Die ganze Zeit sind eine Bühnenarbeiterin und zwei Bühnenarbeiter zu sehen, die die jeweiligen Ortswechsel ermöglichen. Das sorgt für Distanz; da hat Kitsch keine Chance. Das ist wirklich sehr genau gearbeitet.'' schreibt Peter Claus auf rbbKultur
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''Data Tavadze war bereits 2018 mit Gastspielen am DT zu sehen, seinen "Prometheus" hatte er damals mit der Unabhängigkeitserklärung Georgiens verknüpft. Ebenfalls eine bildstarke, tiefschwarze Inszenierung ohne Hoffnungsschimmer. Doch zudem war sie laut, gewaltvoll. Dieser Abend nun ist leise, voller Pausen, die man aushalten muss. Natali Seelig, eine eher exaltierte Spielerin, war selten so zurückgenommen auf der Bühne zu sehen. Es wird stetig gewispert, geflüstert. Das kann man spröde und langatmig finden. Auch, weil die Spieler zu häufig am Mikrofonhalter herumstehen. 

Doch die zurückhaltende, formal strenge Gesamtkomposition, den Mut zur Stille, zur Ernsthaftigkeit, ironiefrei über Sterblichkeit und Lebenssinn nachzudenken, ist durchaus angenehm, im deutschen Theater eher ungewöhnlich und zeitweise sogar berührend.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur

 

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