Kritik zu: Die Zauberflöte
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Inspiriert vom expressionistischen Stummfilm und vom Varieté der Zwanziger Jahre entwerfen die britischen Gäste wunderbare Bilderwelten, die aus dem abgedroschenen Klassiker ein außergewöhnliches Seh-Erlebnis machen. Die Aufführung ist reich an skurrilen Einfällen: Wenn Papageno zum Cocktail greift, findet er sich mitten unter rosa Elefanten wieder.

Die Inszenierung tourte nach der gefeierten Premiere am 25. November 2012 durch die Welt und wurde am Gründonnerstag in Berlin wiederaufgenommen. Auch wenn es mit den Computer-Animationen anfangs Probleme gab und sich Kosky in seinem Denglish-Mix für die kleine Verzögerung entschuldigen musste, war es ein gelungener Opern-Abend. 

Für die nächste Spielzeit 2016/17 wurde bereits eine weitere Zusammenarbeit von „1927“ mit der Komischen Oper geben.

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Kritik zu: Hans im Glück
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Es ist aber nicht verwunderlich, dass der junge Brecht seine Märchen-Adaption selbst misslungen fand. Er notierte in seinem Tagebuch: „Ein Ei, das stinkt.“ und das Stück in der Schublade konsequenterweise verschwinden. Erst 1998 wurde es in Hamburg uraufgeführt.
Sebastian Sommer machte daraus dennoch einen ganz amüsanten Abend: Die Szenen schnurren anderthalb Stunden reibungslos vor sich hin, die grotesken Begegnungen, in die Hans hineinstolpert, sorgen für Lacher im Publikum, das für die  kurzweilige Unterhaltung dankbar ist. Weiterlesen
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Es ist eine Freude, dem Quartett zweieinhalb Stunden zuzusehen. Anna Thalbach legt ihre Rolle als einer Vorläuferin der berüchtigten Helikopter-Mütter an. Wenn sie nicht in Erinnerungen von angeblich siebzehn gleichzeitigen Verehrern aus ihrer Jugend schwelgt, liegt sie ihren beiden Kindern Laura und Tom mit wohlmeinenden Ratschlägen in den Ohren: Die eine muss dringend unter die Haube gebracht werden, damit sie nicht als „alte Jungfer“ endet. Der Andere sollte mehr aus seinem Talent machen als nur in einer Lagerhalle zu schuften, findet sie.

Als Tom seinen Arbeitskollegen Jim anschleppt, ist Mutter Amanda ganz aus dem Häuschen. Sie wirft sich in Schale und will die Familie Wingfield von ihrer Schokoladenseite präsentieren, um den potentiellen Schwiegersohn zu ködern.

Als dieser Plan scheitert, geht mehr zu Bruch als nur eine Pferde-Figur aus Lauras geliebter Glasmenagerie. Für Familie Wingfield ist eine weitere Illusion geplatzt, Ein weiterer Strohhalm, an den sie sich klammerten, hat sich als haltlos erwiesen. Das Publikum durfte hingegen einen sehenswerten Theaterabend erleben.

Florian Donath, der schon in „Fabian“ an der Schaubühne zu erleben war, überzeugt als schlaksiger Verehrer. Leonard Scheicher stellt erneut sein großes Talent unter Beweis, auch wenn ihm diesmal sein Partner Felix Strobel fehlt, mit dem er in „Zwei Herren aus Verona“ am Berliner Ensemble kongenial zusammenspielte, und obwohl er sein komisches Talent in diesem melodramatischen Stück zu selten zur Geltung bringen durfte.

Da auch Mutter und Tochter Thalbach sehr gut harmonieren, sollte man die Gelegenheit nutzen, der Familie Wingfield am Kudamm einen Besuch abzustatten. Weiterlesen

 

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