Kritik zu: In My Sixties
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Zwischen den schönen Balladen streut Kroymann aber auch einige schwer erträglich-kitschige Schlager ein. Warum sie das macht? Kroymann will zeigen, dass die 60er Jahre, die oft als Zeit des Aufbruchs und der Befreiung verklärt wird, auch ihre spießigen Seiten hatte.

Der Abend hat deshalb zwar seine nostalgischen Momente, kippt aber nie in Erinnerungsseligkeit. Dafür sorgen vor allem auch die pointierten Zwischenbemerkungen, in denen sich Maren Kroymann an zotige Vergewaltigungs-Witze, die ihre älteren Brüder aus der Jura-Vorlesung mitbrachten, und verklemmte Gespräche mit ihrer Mutter erinnert. Sie nutzt diese Passage auch für ein politisches Bekenntnis zur „Nein heißt Nein“-Kampagne und ein Lob für den Justizminister, bevor sie zu ihrer Ikone Dusty Springfield zurückkehrt.

„In my Sixties“ ist eine unterhaltsame, oft auch nachdenkliche Zeitreise in die Ära, als Maren Kroymann und die Bundesrepublik in die Pubertät kamen. Seit der Premiere im September 2011 ist das Programm unregelmäßig in der Berliner „Bar jeder Vernunft“ oder auf Gastspielen zu sehen.

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Stark geschminkte Figuren laden mit ihren stilisierten Bewegungen in eine märchenhafte Parallelwelt ein. Wenn die Schauspieler nicht selbst über die Bühne schreiten, wackeln und zappeln, werden sie als Schattenspiele an die Wand projiziert.
Wie immer bei Wilson ist das sehr kunstfertig gemacht und auch heute ist noch spürbar, wie innovativ und spannend sein Regiestil wirken musste, als er ihn in den 70ern   ausprobierte und in den 80ern/frühen 90ern zur Meisterschaft entwickelte.
Da Wilson seine Handschrift an diesem Abend fast schon überdeutlich wie in einer Vitrine ausstellt, droht seine Inszenierung von „Shakespeares Sonette“ zur Selbst-Parodie zu werden. Um dies zu verhindern war es ein Glücksgriff, dass Georgette Deein den Pausen auf gewohnt schnoddrige Art für ironische Brechungen sorgt. Weiterlesen
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Auf der Hinterbühne des Deutschen Theaters war alles vorbereitet für ein funkelndes Zickenduell. Regisseur Tom Kühnel ließ seinen beiden Starschauspielerinnen Maren Eggert und Natali Seelig von Jo Schramm eine kleine Arena bauen. Das Publikum sitzt im Halbrund um den Kaffeetisch, an dem sich die beiden neurotischen „Freundinnen“ treffen.
Diese gute Ausgangsposition verstolpert der Abend komplett. „Gespräch wegen der Kürbisse“ fügt sich leider nahtlos in die beiden müden Achtelfinal-Kicks Wales gegen Nordirland und Kroatien gegen Portugal ein. Weiterlesen

 

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