Kritik zu: Glückliche Tage
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Für den Zuschauer ist dieser tragikomisch-absurde Beckett-Monolog ziemlich quälend. Erträglich wird er nur, weil ihn mit Dagmar Manzel ein Publikumsliebling und eine Ausnahmeschauspielerin spielt. Von 1983 bis 2001 war sie festes Ensemble-Mitglied des Hauses und machte sich in den vergangenen Jahren als Gast recht rar. Häufiger war sie in Operetten und Musicals bei Barrie Kosky einige hundert Meter weiter an der Komischen Oper zu sehen und natürlich seit 2015 an der Seite von Fabian Hinrichs im „Tatort“ aus Franken.
Sie wieder einmal im Deutschen Theater Berlin sehen zu dürfen, ist ein Glück des Tages. Mit Würde spielt sie die Winnie, die ihrem Ende entgegendämmert und vergeblich versucht, sich am nächsten Strohhalm festzuklammern. Das Glück wäre aber noch viel größer gewesen, wenn sie sich für ihr Comeback einen anderen Text ausgesucht hätte. Seltsam. Weiterlesen
Kritik zu: Winterreise
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
„Winterreise“ wirkt vor allem in der zweiten Stunde noch etwas unfertig: mehr wie eine Stoffsammlung, die noch einige Striche und Feinschliff vertragen könnte. Aber das Grundkonzept, den (wie von Ronen gewohnt oft bewusst-naiv überzeichneten) Außenblick der Neuankömmlinge auf unsere Gesellschaft mit ihren Fluchterfahrungen zu bündeln, ist stark genug, über diese Schwächen hinwegsehen zu lassen.
Auch wenn „Winterreise“ nicht Yael Ronens bester Abend ist, die mit „Common Ground“ und „The Situation“ immerhin schon 2 x in Folge zum Theatertreffen eingeladen war, ist dies eine der sehenswerteren Inszenierungen in der aktuellen Gorki-Spielzeit, die schwächer ausfällt als wir es aus den vergangenen Jahren gewohnt sind. Weiterlesen
Kritik zu: Baal
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
{Mosbach} trägt diese „Baal“-Inszenierung und spielt die Titelfigur als animalischen Verführer, der auch mal ins Publikum geht und eine Frau auf die Bühne holen will, die sich jedoch hartnäckig weigert. Er benutzt die Menschen um sich herum und wirft sie weg, wenn er den Spaß an ihnen verloren hat. Die Bühne wird zu einer regendurchtränkten Lehmgrube. Ansonsten werden die Durstrecken der Inszenierung noch mit einigen Insider-Gags aufgelockert: Baal ritzt sich die Stirn im Stil von Rainald Goetz damals beim Bachmann-Wettbewerb auf, spielt auf Thomas Brasch an und lässt sich in einer längeren Szene über den Wechsel an der Spitze des Hauses von Peymann zu Reese und die vieldiskutierte prekäre Vertragssituation der Schauspielerinnen und Schauspieler aus. Weiterlesen

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2021

AUF DER BÜHNE

Auf der Bühne

TICKETS KAUFEN
eventim


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate auf
Amazon & Google:
Kindle eBook
Taschenbuch
Google eBook

WEITERE BÜCHER


ANZEIGE

3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 855+
4 1898+
3 1696+
2 1091+
1 427+
Kritiken: 2981

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon & Google Play:
Kindle eBook - Taschenbuch - Google eBook


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


UNSER PARTNER

BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click