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Als Claudia Graue, Marcus Melzwig und Christopher Nell zu den ersten Tönen ansetzen, tuschelt ein Sitznachbar „Wahnsinn“ und tatsächlich überträgt sich der Zauber dieser drei hervorragenden a capella-Stimmen sofort wieder auf das Publikum im Zelt.

„Das epische Pogramm“ kann dennoch nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten: „Zeit zum Träumen“ bot noch mehr bekannte Ohrwürmer, die neu interpretiert, als Hommage dargeboten oder ironisch gebrochen wurden. Auch die Balance zwischen komischen und melancholischen Momenten glückte in dem Maßstäbe setzenden Vorgängerprogramm des Trios noch besser.

Aber das ist Kritisieren und Jammern auf hohem Niveau: Auch das neue Programm der drei Freunde, die sich während des Schauspielstudiums in Rostock kennengelernt haben, bietet sehr gute Unterhaltung mit schönen Melodien, amüsanten, kleinen Einlagen und drei wohlgeratenen Kindern, auf die ihre Mutti stolz sein kann.

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„Auf welchem Fundament ist das, was wir <Demokratie> nennen, aufgebaut?“, fragte der Regisseur Savaş Mican im Programmheft und gibt mit seiner Inszenierung die pessimistische Antwort: Politik ist zum Showgeschäft verkommen. Eine Trump-Figur wie Liberty Valance kann nur ein skrupelloses Paar verhindern, das auch nicht so streng zwischen Wahrheit und „alternativen Fakten“ unterscheidet. Darüber darf auch nicht das Pathos hinwegtäuschen, mit dem der Anwalt, den Mehmet Ateşçi spielt, in einem Demokratie-Crashkurs die Grundwerte der westlichen Verfassungen beschwört. Weiterlesen
Kritik zu: Die Griechen
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Es war (...) mutig von Manfred Karge, sich an die Uraufführung zu wagen. Er bietet dem Publikum einen Frontalunterricht: das gesamte Ensemble nimmt auf Stühlen Platz und spricht in chorischen Kleingruppen den Text gegen die vierte Wand. Zur Auflockerung bietet der Text viele kleine Momente zum Schmunzeln.
Dass das Experiment nicht scheitert, liegt vor allem daran, dass Braun in seinen überbordenden Text so viel hineinpackte, dass jeder Zuschauer genug Material darin findet, das zum Weiterdenken und Mit-Nach-Hause-Nehmen einlädt.
„Die Griechen“ sind ein herausfordernder Abend, der sein Publikum nicht mit wohlproportionierten Häppchen an der Hand nimmt, sondern unter 80minütigen Beschuss mit Assoziationen, Anspielungen und Anekdoten setzt und genau daraus einen Reiz entwickelt. Weiterlesen

 

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