Kritik zu: Verräter
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Falk Richter und das Gorki auf der Suche nach Antworten auf Trump & Co
Mit zu vielen Längen schleppt sich der Abend weiter, um am Ende eine große Ratlosigkeit zu konstatieren. Vor zwei Jahren war Falk Richter mit seiner fulminanten Abrechnung „Fear“ (Kritik) noch selbstgewiss, die Fronten waren klar. Jetzt haben er und wohl auch die meisten im Publikum das Gefühl, in einer ungewissen Übergangszeit zu leben: Trump wurde wider Erwarten neuer US-Präsident und hält die Facebook- und Twitter-Community sowie seine Anhänger in Dauererregung. Wohin entwickelt sich das? Endet er als „Horror-Clown“ bald so peinlich wie der Rechtspopulist Ronald Schill, den Mareike Beykirch während einer Gastspielreise in einem Trash-Format auf RTL 2 entdeckte?
Diese Fragen stellt sich das Ensemble, während es durch endzeitliche schwarze Morastlandschaften watet und am Ende des Abends demonstrativ aneinander vorbei redet. Jeder für sich eine eigene Textfläche und Mehmet Atesci darf noch ein mal zeigen, wie schön er singen kann. Weiterlesen
Kritik zu: Die Danksager
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Hinzu kommen recht flaue Witzchen über die Berufsgruppen, die im Stillen zu einem Theaterabend beitragen: über Dramaturgen, über Beleuchter… Das schleppt sich dahin, bis endlich wieder ein Dylan-Song gespielt wird. Neben den Werken des großen Meisters (von „Knockin´on heaven´s door“ bis „Mr. Tambourine Man“) bekommt das Publikum noch ein Abschiedssolo von Carmen-Maja Antoni geboten, die als egozentrischer General den Prototyp eines selbstherrlichen Intendanten parodiert.
Am Ende versammelt sich das ganze Ensemble mit Gitarren um das Lagerfeuer, Kunstschnee rieselt leise vor sich hin und auf einen Knopfdruck senkt sich der eiserne Vorhang krachend über diesem Abend. Weiterlesen
Kritik zu: Glückliche Tage
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Für den Zuschauer ist dieser tragikomisch-absurde Beckett-Monolog ziemlich quälend. Erträglich wird er nur, weil ihn mit Dagmar Manzel ein Publikumsliebling und eine Ausnahmeschauspielerin spielt. Von 1983 bis 2001 war sie festes Ensemble-Mitglied des Hauses und machte sich in den vergangenen Jahren als Gast recht rar. Häufiger war sie in Operetten und Musicals bei Barrie Kosky einige hundert Meter weiter an der Komischen Oper zu sehen und natürlich seit 2015 an der Seite von Fabian Hinrichs im „Tatort“ aus Franken.
Sie wieder einmal im Deutschen Theater Berlin sehen zu dürfen, ist ein Glück des Tages. Mit Würde spielt sie die Winnie, die ihrem Ende entgegendämmert und vergeblich versucht, sich am nächsten Strohhalm festzuklammern. Das Glück wäre aber noch viel größer gewesen, wenn sie sich für ihr Comeback einen anderen Text ausgesucht hätte. Seltsam. Weiterlesen

 

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