Kritik zu: Ali Baba
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Winterzeit ist Märchenzeit. Winterzeit ist kostbare Zeit mit Familie und mit Freunden, am liebsten bei einem Glas Glühwein und am Lagerfeuer. Und wenn dazu noch Grimms Märchen gezeigt werden, dann kann einem die Kälte draußen nichts mehr anhaben. Dieses Konzept verfolgt auch der Glaspalast auf dem Pfefferberg, in dem man Grimms Märchen für Kinder und für Erwachsene neu interpretiert erleben kann.

Ich habe Grimms Märchen bereits drei Mal live erlebt: im Jahr 2016 die Märchen „Der gestiefelte Kater“ und „Rotkäppchen“, im Jahr 2017„Hans im Glück“ und „Schneewittchen“ und im Jahr 2018 „Frau Holle“ und „Hase und Igel“. Alle diese Märchen waren ganz anders als erwartet und das Hexenberg Ensemble brachte das erwachsene Publikum in den Abendvorstellungen jedes Mal zum explodierenden Gelächter. Warum sollte ich dann in diesem Jahr etwas anders machen und nicht wieder in den Genuss der letzten drei Jahre kommen?! Am Samstag, den 16. November 2019, entschied ich mich für die beiden Märchen „Ali Baba“ und „Aschenbrödel“.

Diesem Wunsch folgten offenbar auch viele andere Leute, denn der Glaspalast war an diesem Abend wie schon die Jahre zuvor bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Glühwein in einer durch die Laternen gemütlich geschaffenen Atmosphäre machte uns eine Glocke darauf aufmerksam, dass es bald losgehen sollte.

Ich entschied mich für das Märchen „Ali Baba“, weil dort mit
Vlad Chiriac (Schauspieler) einer meiner Lieblingsschauspieler des Pfefferberg Theaters und des Glaspalastes mitspielte. Chiriac hat mich mit seiner ausdrucksstarken Mimik schon in Grimms Märchen „Rotkäppchen“ und in dem Theaterstück „Der Geizige“ begeistert. Ich freute mich also auf die Neuinterpretation von „Ali Baba“. Damit der/die Schauspieler/in an Chiriacs Seite nicht untergeht, braucht es eine genauso starke Persönlichkeit mit einem genauso überzeugenden Talent. Und mit Samia Chancrin, die ich an dem gestrigen Abend zum ersten Mal live erlebte, hat der Glaspalast eine ebenfalls sehr talentierte Schauspielerin dem Publikum präsentiert.
Das Märchen „Ali Baba“ hatte aber nicht nur einen starken Cast, sondern erschien in einem ganz neuen Gewand. Wir befanden uns an einem Tatort und aus Ali Baba wurde Ali B. Aus der klugen Sklavin Morgiana wurde eine loyale Dienstmagd. Die vierzig Räuber blieben aber auch in dieser Interpretation nicht ungestraft. Viel mehr möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Überzeugt Euch selbst davon, wie das orientalische Märchen umgesetzt wurde.

Wie immer dauerte das Märchen eine halbe Stunde und nach einer zehnminütigen Pause kam mit „Aschenbrödel“ der absolute Kracher auf die Bühne des Glaspalastes. Die Tatsache, dass diese Interpretation der absolute Kracher war, lag an folgenden Gründen: Friederike Nötting, die ich schon aus dem Märchen „Frau Holle“ kannte, spielte fantastisch das naive und gutmütige Aschenbrödel, das einem mit der Babysprache oft um den Verstand brachte. Für die Rolle des selbstverliebten Prinzen kann ich mir keinen Besseren vorstellen als Roger Jahnke, den ich an diesem Abend zum ersten Mal auf einer Bühne sah und es nicht mehr erwarten kann, ihn in weiteren Stücken zu erleben. Roger Jahnke ging in dieser Rolle vollkommen auf und zeigte vollen Körpereinsatz. Der zweite Grund war, dass trotz einiger Veränderungen der Zuschauer den Kern des Märchens „Aschenbrödel“ wieder erkannte. Und dann das Bühnenbild: Discokugel, Seifenblasen – auch hier möchte ich nicht mehr verraten.
Neben „Rotkäppchen“, „Hase und Igel“ und „Hans im Glück“ gehört die Neuinterpretation von „Aschenbrödel“ nun zu meinen Lieblingsmärchen im Glaspalast.

Mein Fazit: Das ganze Publikum hatte einen sehr lustigen Abend und die Zeit verging leider wie im Flug. Die sehr zufriedenen Zuschauer werden sicherlich wiederkommen, mich eingeschlossen. Wer mit seinen Kindern kommen möchte, der sollte das Theater nachmittags besuchen, Erwachsene dagegen abends. Wer die Märchen unter Glas erleben möchte, der kann dies noch bis zum 31. Januar 2019 tun. Es werden immer zwei Märchen hintereinander aufgeführt (jeweils 30 min.). Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder bis zu 12 Jahren 7 Euro. Auch für eine private Märchenvorführung kann man das Ensemble buchen.

Adresse: Glaspalast auf dem Pfefferberg
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

© E. Günther ("Mein Event-Tipp")
Kritik zu: Aschenbrödel
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Winterzeit ist Märchenzeit. Winterzeit ist kostbare Zeit mit Familie und mit Freunden, am liebsten bei einem Glas Glühwein und am Lagerfeuer. Und wenn dazu noch Grimms Märchen gezeigt werden, dann kann einem die Kälte draußen nichts mehr anhaben. Dieses Konzept verfolgt auch der Glaspalast auf dem Pfefferberg, in dem man Grimms Märchen für Kinder und für Erwachsene neu interpretiert erleben kann.

Ich habe Grimms Märchen bereits drei Mal live erlebt: im Jahr 2016 die Märchen „Der gestiefelte Kater“ und „Rotkäppchen“, im Jahr 2017„Hans im Glück“ und „Schneewittchen“ und im Jahr 2018 „Frau Holle“ und „Hase und Igel“. Alle diese Märchen waren ganz anders als erwartet und das Hexenberg Ensemble brachte das erwachsene Publikum in den Abendvorstellungen jedes Mal zum explodierenden Gelächter. Warum sollte ich dann in diesem Jahr etwas anders machen und nicht wieder in den Genuss der letzten drei Jahre kommen?! Am Samstag, den 16. November 2019, entschied ich mich für die beiden Märchen „Ali Baba“ und „Aschenbrödel“.

Diesem Wunsch folgten offenbar auch viele andere Leute, denn der Glaspalast war an diesem Abend wie schon die Jahre zuvor bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Glühwein in einer durch die Laternen gemütlich geschaffenen Atmosphäre machte uns eine Glocke darauf aufmerksam, dass es bald losgehen sollte.

Ich entschied mich für das Märchen „Ali Baba“, weil dort mit
Vlad Chiriac (Schauspieler) einer meiner Lieblingsschauspieler des Pfefferberg Theaters und des Glaspalastes mitspielte. Chiriac hat mich mit seiner ausdrucksstarken Mimik schon in Grimms Märchen „Rotkäppchen“ und in dem Theaterstück „Der Geizige“ begeistert. Ich freute mich also auf die Neuinterpretation von „Ali Baba“. Damit der/die Schauspieler/in an Chiriacs Seite nicht untergeht, braucht es eine genauso starke Persönlichkeit mit einem genauso überzeugenden Talent. Und mit Samia Chancrin, die ich an dem gestrigen Abend zum ersten Mal live erlebte, hat der Glaspalast eine ebenfalls sehr talentierte Schauspielerin dem Publikum präsentiert.
Das Märchen „Ali Baba“ hatte aber nicht nur einen starken Cast, sondern erschien in einem ganz neuen Gewand. Wir befanden uns an einem Tatort und aus Ali Baba wurde Ali B. Aus der klugen Sklavin Morgiana wurde eine loyale Dienstmagd. Die vierzig Räuber blieben aber auch in dieser Interpretation nicht ungestraft. Viel mehr möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Überzeugt Euch selbst davon, wie das orientalische Märchen umgesetzt wurde.

Wie immer dauerte das Märchen eine halbe Stunde und nach einer zehnminütigen Pause kam mit „Aschenbrödel“ der absolute Kracher auf die Bühne des Glaspalastes. Die Tatsache, dass diese Interpretation der absolute Kracher war, lag an folgenden Gründen: Friederike Nötting, die ich schon aus dem Märchen „Frau Holle“ kannte, spielte fantastisch das naive und gutmütige Aschenbrödel, das einem mit der Babysprache oft um den Verstand brachte. Für die Rolle des selbstverliebten Prinzen kann ich mir keinen Besseren vorstellen als Roger Jahnke, den ich an diesem Abend zum ersten Mal auf einer Bühne sah und es nicht mehr erwarten kann, ihn in weiteren Stücken zu erleben. Roger Jahnke ging in dieser Rolle vollkommen auf und zeigte vollen Körpereinsatz. Der zweite Grund war, dass trotz einiger Veränderungen der Zuschauer den Kern des Märchens „Aschenbrödel“ wieder erkannte. Und dann das Bühnenbild: Discokugel, Seifenblasen – auch hier möchte ich nicht mehr verraten.
Neben „Rotkäppchen“, „Hase und Igel“ und „Hans im Glück“ gehört die Neuinterpretation von „Aschenbrödel“ nun zu meinen Lieblingsmärchen im Glaspalast.

Mein Fazit: Das ganze Publikum hatte einen sehr lustigen Abend und die Zeit verging leider wie im Flug. Die sehr zufriedenen Zuschauer werden sicherlich wiederkommen, mich eingeschlossen. Wer mit seinen Kindern kommen möchte, der sollte das Theater nachmittags besuchen, Erwachsene dagegen abends. Wer die Märchen unter Glas erleben möchte, der kann dies noch bis zum 31. Januar 2019 tun. Es werden immer zwei Märchen hintereinander aufgeführt (jeweils 30 min.). Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder bis zu 12 Jahren 7 Euro. Auch für eine private Märchenvorführung kann man das Ensemble buchen.

Adresse: Glaspalast auf dem Pfefferberg
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

© E. Günther ("Mein Event-Tipp")
„Wer die Perlen seiner Gegenwart auf Schnüre ziehen will, erhält als Lohn nicht Ketten der Vergangenheit, sondern ein Lichtgeschmeide der Erinnerung, das auch vom Anblick aus der Zukunft her sich immer ändern lässt.“ (Christa Schyboll)

Die Zeit vergeht so schnell, dass wir endlich lernen sollten, diese mit schönen Erinnerungen zu füllen. Dafür eignet sich der Besuch der orientalischen Dinnershow „Lasis“, die wir am Samstag, den 26.November 2019, erlebt haben, hervorragend, denn hier hat man die Chance, in das Orient der 20-er Jahre Berlins einzutauchen und seine ganzen Sinne zu verwöhnen.

Unsere Reise ins Morgenland begann damit, dass unsere Hände im Eingangsbereich von traditionell gekleideten Mitarbeitern des Zeltes mit Rosenwasser gereinigt wurden. Anschließend bekam jeder Gast einen Tee serviert, bei der kalten Jahreszeit genau das Richtige.
Natürlich durfte auch ein Fotograf nicht fehlen, der von dir und deiner Begleitung Fotos machte, die man am Ende der Show käuflich erwerben konnte, was wir nach der Show auch taten.

Nachdem wir schon im Foyer in die orientalische Kultur eingetaucht waren, wurden wir natürlich noch neugieriger auf unser Reiseziel und bekamen langsam Hunger. So betraten wir ein wie von Beduinen eingerichtetes Zelt und nahmen mit zwei anderen Gästen Platz an dem schön dekorierten Tisch, auf dem schon die Vorspeisen auf unsere Verköstigung warteten: arabisches Brot, Falafel, Hummus, Teigtaschen gefüllt mit Spinat und Käse und Labane (Frischkäse aus Joghurt und Ruccola). Um mein Interesse für die kulinarischen Traditionen der arabischen Kultur noch mehr zu unterstreichen, habe ich die Vorspeisen mit der Hand (natürlich der rechten) gegessen.

Im Laufe der fast dreistündigen Show wurden noch drei weitere Gänge des tunesischen Chefkochs serviert:
- Fischsuppe mit Gemüse und Kartoffeln
- als Hauptgang Whaleema Arabique, eine arabische Festspeisenplatte mit Couscous, Hähnchen und gedünstetem Gemüse
Hier fand ich es besonders toll, dass es eine große Platte war, aus der wir mit den anderen Gästen uns Essen auf unseren Teller legen konnten, was zur Kommunikation am Tisch sehr viel beigetragen hat.
- am Ende des Abends Mocca mit einem orientalischen Gebäck.
Natürlich kann man bei der Reservierung auch angeben, dass man Vegetarier ist.

Doch das sehr gut zubereitete Essen wurde in die Show, durch die uns der Gastgeber Felix Häckel geführt hat, eingebettet. Häckel moderierte aber nicht nur, sondern überzeugte auch durch Jonglage und Comedy. Gemeinsam mit seinem „Showbruder“ und Sänger Erbil Ayalp führten sie uns durch eine interessante Show, in der es um eine Familie mit dunklen Machenschaften und der tiefen Liebe für Mama ging.

In die Show integriert waren akrobatische Showprogramme. Uns wurde eine artistisch gesehen eine sehr abwechslungsreiche Show dargeboten: Wunderschöne Frauen (und Männer) tanzten Bauchtanz, wir sahen Luftakrobatik, heiße Feuerdarbietungen und grazile Kunststücke am Seil, Fischnetz (Kaja Schaf) oder an einem Kronleuchter (Shosha Lilienthal). Besonders angetan war ich von den Akrobaten Munetsi aka Iamshowman und Kawim Ben Zitoun, die uns mit ihrer Partnerakrobatik begeisterten und mit ihren Einzelprogrammen an der Flying Pole bzw. an den Strapaten ins Staunen versetzten.
Was ich sehr interessant fand, war, das obwohl es ein arabischer-nordafrikanischer-orientalischer Abend war, die Akrobaten aus verschiedenen Ländern kamen, darunter Ukraine, Simbabwe und Brasilien.

Die Artisten wurden an dem Abend von einer Live-Band (Ali Alassi an der Oud, Safa Jemil am Schlagzeug, Haval Khalil an der Trommel, Ahmet Khalifa am Saxophon und Wissam Alafif – an der Violine) begleitet, die orientalische Musik gespielt und auch für die gute Stimmung im Zelt gesorgt haben. Besonders positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass die Musiker später traditionell gekleidet waren.

Mein Fazit: Im Zelt der Sinne vergisst man die Zeit und fühlt sich an einen geheimnisvollen Ort gebracht! Es werden fast drei Stunden lang alle Sinne verwöhnt: Man bekommt ein gutes und traditionelles Essen von einem freundlichen Personal serviert, hört authentische orientalische Live-Musik und sieht hervorragende akrobatische Showprogramme. Diese Reise kann ich jedem empfehlen.
Als Nächstes möchte ich unbedingt den Orientalischen Märchenbrunch im Madi besuchen.

Adresse: Madi – Zelt der Sinne
Bernhard-Lichtenberg-Platz 1
13507 Berlin-Tegel

Praktischer Hinweis: Gäste mit Kostüm im Stil der 20-er Jahre erhalten einen Sektempfang auf Kosten des Hauses!

© E. Günther ("Mein Event-Tipp")

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