Kritik zu: Das Gewächshaus
0 von 5 Personen fanden die Kritik hilfreich
CONCORD FLORAL ist ein Ort der Freiheit. – Das verfallene Gewächshaus mitten auf dem leeren Acker fungiert als Treffpunkt einer Clique. Die Jugendlichen feiern hier Parties, probieren Drogen und Sex aus und erzählen sich ihre Geheimnisse. – Nur über ein gemeinsames Geheimnis spricht niemand. Denn das Gewächshaus ist auch ein Ort des Verbrechens.
Salome Dastmalchi hat gemeinsam mit DarstellerInnen des Jungen DT Das Treibhaus auf die Bühne des Deutschen Theaters gebracht. Ein Stück, von dem dessen Autor Jordan Tannahill behauptet, es sei eine Kreuzung aus dem Decamerone von Boccaccio und I Know What You Did Last Summer von Lois Duncan. Die Premiere fand am 9. Februar 2020 statt.
Aus den sieben Edeldamen des Decamerone macht Tannahill sieben Mädchen, denen er drei Jungen zur Seite stellt. In der Inszenierung von Salome Dastmalchi spielen ... Weiterlesen
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Zwischen Anatomischem Institut und Wohlfahrtsamt spielt sich Elisabeths Leben ab. Der Mangel ist ihr stärkster Motor. Um Geld zu verdienen – sie ist Vertreterin für Korsette, Strumpf- und Büstenhalter – benötigt sie einen Wandergewerbeschein. Der kostet 150 Mark. Für diese Summe möchte sie ihren Leichnam schon zu Lebzeiten an das Anatomische Institut verkaufen. Als der Präparator erfährt, dass Elisabeth vorbestraft ist – wegen Handels ohne Gewerbeschein – zieht er sein Angebot zurück. Doch Elisabeth gibt nicht auf: Sie sucht einen Bräutigam, der sie ernähren soll.
Dass Ödön von Horváths Stück Glaube Liebe Hoffnung (Mitarbeit: Lukas Kristl) mit Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern unterschrieben ist, verheißt nichts Gutes. Elisabeth wird die ausweglose Abwärtsspirale am unteren Ende einer Gesellschaft, in der „halt die Menschen keine Menschen sind“ nicht überleben.
Am 27. Oktober 2019 feierte das Stück in einer Inszenierung von Jürgen Kruse Premiere am Deutschen Theater Berlin. Weiterlesen ...
Kritik zu: Max und Moritz
0 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Wem ist Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen nicht aus der eigenen Kindheit in Erinnerung …? Der Streich, den wir (seit dem 17. Jahrhundert) als Schelmenstück verstehen, leitet sich ursprünglich von dem mittelhochdeutschen streich ab, was so viel wie „Hieb“ bedeutet. Solche Handstreiche, Hiebe, unerwarteten Schläge hagelt es in Max und Moritz reichlich. Was die Zeichnungen und Verse Buschs durch Humor unschädlich machen, bringt Antú Romero Nunez nun im Berliner Ensemble als deftige „Bösebubengeschichte für Erwachsene nach Wilhelm Busch“ auf die Bühne. Max und Moritz in der Inszenierung von Antú Romero Nunez ist ein Tableau Vivant, das seinen eigenen Rahmen sprengt. Die Premiere war am 22. Mai 2019.
Zu Beginn des Stücks stehen Max und Moritz (Stefanie Reinsperger und Annika Meier) noch als die unbeweglichen Figuren aus Buschs Zeichnungen auf der Bühne und bewegen sich allenfalls steif wie Puppen. Carolina Bigge im Kostüm des Müllers begleitet die Bewegungen der beiden mit Rascheln, Knistern und dem Geräusch von reißendem Papier. So wird ... WEITERLESEN

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2020

AUF DER BÜHNE

Auf der Bühne

TICKETS KAUFEN
eventim


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate auf
Amazon & Google:
Kindle eBook
Taschenbuch
Google eBook

WEITERE BÜCHER


WIR EMPFEHLEN

3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 836+
4 1861+
3 1638+
2 1024+
1 423+
Kritiken: 2796

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon & Google Play:
Kindle eBook - Taschenbuch - Google eBook


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


WIR EMPFEHLEN



BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click