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Sieben Miniaturen von internationalen Stars der Choreographen-Szene
  · 26.05.22
Die energiegeladensten Auftritte inszenieren die beiden bekanntesten Choreograph*innen des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland: Steil verlief die Karriere von Marco Goecke, zu den peitschenden Klängen des Protopunk-Klassikers „Heroin“ von Velvet Underground zuckt Gaetano Signorelli durch das „Völlerei“-Solo. Eine Umbesetzung war für „Zorn“ von Sasha Waltz, der Grande Dame der Berliner Tanz-Szene, nötig: statt zwei weiblicher Furien geht beim Wolfsburger Gastspiel ein gemischtes Doppel aufeinander los.

Für explosive, mitreißende Choreographien zu Rock bzw. Berghain-Techno sind die beiden Israelis Hofesh Shechter (neben Goecke derzeit der zweite Haus-Choreograf von Gauthier Dance) und Sharon Eyal bekannt. Beide entschieden sich für „Wollust“ bzw. „Neid“ für einen ruhigeren Stil, der mit den Sehgewohnheiten und ihrem Image bricht.

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