Kritik zuEdward II.
4.0/5
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Dreierkiste
  · 20.03.21
''Jörg Ratjen (als Edward III.) räumt zum Schluss des Filmes gründlich auf, im Marlowe-Zeitalter bedeutete das also, dass das Blut in Strömen floss - mit dem Telefon erschlägt er Nicola Gründel (als Isabella), mit der Gabel entäugt er Nicolas Lehni (als Bischof), mit der Kettensäge entarmt er Birgit Walter (als Kent)... Justus Maier (als Gaveston) wurde bereits in einem früheren Kapitel hingemetzelt.

Ja, der Film hat glaubwürdigste Splatter-Qualitäten - daher ungemein auch was für Liebhaber des Genres, ohne jede Frage. Alexander Angeletta überzeugt in seiner Titelrolle! Und am allersehenswertesten - für mich auf jeden Fall - die Sex-Szenen des ersten Films (Einzug); den hatte ich mir dann auch gleich zwei-, dreimal nacheinander reingezogen. In den Filmkapiteln 4 und 5 verlieren sich die Macher ziemlich aufhaltend und angestemmt im Kunstbildlich-Bildkünstlerischen.

Ja und ganz am Schluss gibt es auch noch ein großbedeutungsvolles LGBT-Statement von der Heiligen Johanna von den Schlachthöfen (genial gesprochen und gespielt von Kristin Steffen). Alles in allem: Kurzweilige Verslehre.'' schreibt Andre Sokolowski am 19. März 2021 auf KULTURA-EXTRA
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