5.0/5
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''Das mit der Geige war zum Schluss, ja und wir Stream-Nutzer erschreckten überhaupt nicht schlecht, als Holger Falk als Irrsinnsgeorge zu Markus Kern gestürzt kam, um ihm seine Violine zu entreißen, die er dann tatsächlich auf dem Bühnenboden tollwütig zerschmetterte - klar war das, wie wir sofort schlossen, ein abgekartetes Spiel; das war natürlich eine Violinattrappe und mehr nicht.

Die sängerische Herausforderung dieses genialen Stücks Musiktheater ist enorm. Falks stimmakrobatisches Spannband umfasst eine Dehnung zwischen Wasserkesselpfeifdiskant bis Bärenbrummen. Er verübt nicht nur ausschweifend schön und gleichsam hässlich anmutende Vokalisen, sondern tut sich auch als Meister der Koloratur beweisen. Ohnehin beeindruckt seine Mimik; er bestimmt sich also auch berserkernd-schauspielernd als ein Theater-Tier der absoluten Extraklasse. Phänomenale Präsenz! Von daher schon - in allererster Linie wegen Falk - ein singdarstellerisches Großereignis; unbedingt dabeisein, doch!'' schreibt Andre Sokolowski am 12. Januar 2021 auf KULTURA-EXTRA
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