3.0/5
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Eifersucht und Lockdown
  · 20.12.20
''Die progressive Zuspitzung - vom Haareschneiden bis zum Mord - erfolgt in sechs "3 Tage später"-Takten. Dazwischen immer wieder kurze Protokoll-Notizen aus der schon erwähnten Dokumentation über die hundertzwanzig Frauenmorde.

Die Franz/Woyzeck-Wohnung (Arbeitszimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer) baute die Bühnenbildnerin Mitra Nadjmabadi, und Guillaume Cailleau, Phillip Hohenwarter und Benjamin Krieg verfremdeten das Alles, v.a. bei den Protokollzitaten zwischendurch, durch visuelle Überblendungen.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein "alter" (guter!) Stücktext kaum durch einen "neueren" (weniger guten) je entkräftet werden könnte. Nein, nicht mal im Ansatz funktionierte so etwas. Aber man hatte sich aufs Redlichste bemüht.'' schreib Andre Sokolowski am 19. Dezember 2020 auf KULTURA-EXTRA
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