Kritik zuBaby Doll
2.0/5
Bewertungen: 1
Rezensionen: 1
Alle Kritiken ansehen.
0 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Aufgenötigtes Betroffenheitstheater
  · 05.09.20
''Wenigstens hat Donald Runnicles mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin der Siebten von Beethoven eine bemerkenswert leicht-luftige Durchatmung vergönnt. Und auch der Klezmermusiker Yom legte sich in fast schon selbstvergess'ner Exzessivität in die von ihm auf seiner Klarinette vorgespielten und selbst komponierten resp. arrangierten Zwischenspiele in das Zeug.

Die drei PerformerInnen Stencia Yambogaza, Tarek Aït Meddour und Annie Hanauer (in der Reihenfolge ihres Auftretens) zitierten diverse Liebes-, Lebens- und Leidgeschichten, welche sich das Publikum - wie oben schon erwähnt - durch jene gleichsam mitlaufenden Untertitel auf den beiden LED-Bildschirmen über ihnen peu à peu zusammenreimen konnte oder musste. BABY DOLL scheiterte erstrangig, weil's in ihm keine strukturierte Mitte zu erkennen gab und ihm sodurch eine gewisse Erdanziehungskraft völlig abhanden kam. Viel Lärm um nichts.'' schreibt Andre Sokolowski am 5. September 2020 auf KULTURA-EXTRA
War die Kritik hilfreich?