Kritik zuDecamerone
3.3/5
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Bildstark und emotional
  · 10.03.20
''Georgette Dee singt, unterstützt von drei Live-Musikern, Gedichte von Rainer Maria Rilke, Else Lasker-Schüler, Thomas Brasch, Hilde Domin und gibt dem ansonsten im Geschichtenreigen zerfasernden Abend Struktur. Mit ihren Liedern beginnt jeweils eine neue Jahreszeit, von Winter bis Winter – das ewige Werden und Vergehen. Die Liebe als einziges Mittel gegen Tod und Vergessen.

Serebrennikov erzählt bildstark und setzt ganz auf seine hoch emotionalen Spielerinnen und Spieler – doch die vielen Episoden, Figuren, Motive stehen oft zu beliebig nebeneinander. Auch der Auftritt der turnenden Damen, die ganz zuletzt nur ein einziges persönliches Sätzchen sagen dürfen, wirkt bemüht. Trotzdem: ein im besten Sinne uncooler Schauspieler-Abend über die großen Gefühle, die Menschen seit Urzeiten verrückt machen.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
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