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Mehta, Rosenkavalier, Argerich
  · 24.02.20
''Mehta & Martha Argerich ließen tags darauf (in der Philharmonie) Ravels Klavierkonzert G-Dur zum Klingen bringen - kurz nachdem die üppig aufgestellte Staatskapelle mit La Valse in einem prima durchgehaltenen Dreivierteltakt aufwartete.

Das mittels Peitsche angetrieb'ne Stück vermag in seinen beiden impulsiven Außensätzen kaum Orchester und Klavier denn groß zu unterscheiden, und man hat den hörerischen Eindruck, dass das Soloinstrument quasi "nur" eine Art von Alibifunktion erfüllt - stimmt freilich nicht, also nicht ganz, denn wenn man was genauer hinhörte, gab's (außer fürs Klavier) noch weitere sehr schöne Solostellen beispielsweise von und mit der Harfe, die von Stephen Fitzpatrick besonders meisterlich gezupft wurde.

Und für die Argerich bedeutete der Mittelsatz (Adagio assai) vielleicht auch, dass sie sich - natürlich ganz in unserem auf pure Hochgenüsslichkeit fixierten HörerInnensinn - entgegenkommend einzustellen wusste. Großer Gruppenjubel für die beiden irgendwie doch ewig jung bleibenden Oldie-Superstars!!'' schreibt Andre Sokolowski am 24. Februar 2020 auf KULTURA-EXTRA
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