3.2/5
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2 von 6 Personen fanden die Kritik hilfreich
Robin in den Seilen
  · 27.01.20
''Merkwürdigerweise gibt es allerdings in Huffmans Inszenierung keinen Wald, keine Oase oder sonst was Ähnlichoptisches zu sehen - kann aber auch möglich sein, dass Marsha Ginsberg (die fürs Bühnenbild Verantwortliche) es besonders aufschlussreich oder interessant erachtete, am besten gar nichts (außer einem mit paar abgestellten Requisiten konzipierten Bühnenraum) groß aufgebaut haben zu müssen; "Bühnenkunst" halt; aber wenigstens hatte der Lichtdesigner D.M. Wood den dritten Akt in auffälliges Rot getaucht.

Von allen Britten-Opern, die ich bisher sah und hörte, machte (doch nicht etwa wegen dieser meistens unkomisch sich mitteilenden Produktion?) A Midsummer Night's Dream den unerwartbar langweiligsten Eindruck. Ich verstand es nachgerade nicht, warum der Komponist partout eines der untoppbarsten Shakespeare-Stücke dramaturgisch abspecken sowie vernoten musste; doch egal. Ich muss mir's ja nicht nochmal antun. (...) Es war und ist (für mich) die bis dahin vergessenswerteste der stattgefunden habenden vier Britten's an der DOB.'' schreibt Andre Sokolowski am 27. Januar 2020 auf KULTURA-EXTRA
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