Kritik zuSouldance
4.7/5
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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Let´s dance!
  · 23.09.18
Man nehme eine gute Auswahl tanzbarer Musik, 20 Profi-Tänzer, drei ebensolche Sänger, ein Live-Orchester, einen geistreichen Moderator, der durch die Show führt und einen Produzenten und eine Choreografie, die diesen Potpourri kreativ zusammenfügen... Heraus gekommen ist Souldance, eine Tanzshow, die den Zuschauer durch den Paartanz zeitreisen lässt und ihre Weltpremiere am 21. September in den Admiralspalast gelegt hat, dort, wo vor über hundert Jahren bereits das erste Tanzturnier stattfand.
Entsprechend hochkarätig sind die Künstler, die sich hier präsentieren, als da wären die Tatarenkos Sergey und Viktoria, Weltmeister der Latein-Kür 2012, Produzent und Tänzer Robert Beitsch, der Paralympics-Star Heinrich Popow und einige mehr, die dem Zuschauer durch einschlägige Fernseh-Shows wie z.B. Let´s Dance bekannt sein können.
Das Souldance Orchestra unter der Leitung von Genya Ginzburg und die Soul-Legende
Keith Tynes der Doo-Wop-Truppe The Platters führen durch die musikalische Reise von Berlin nach Hollywood und Lateinamerika mit Unterstützung der Soul-Stimmen der Sänger Daniel Keeling (Harlem Gospel Chor), Mizmoni und Tutu Tutani (Afroblue).
Entertainer Thomas Hermanns jongliert souverän und unterhaltsam, wie man es von ihm nicht anders gewohnt ist, durch den Abend, gibt zwischendurch einen zeitlichen Abriss und darf auch schon mal die Naomi in sich entdecken und den Laufsteg testen, der ins Publikum führt, dadurch noch mehr Nähe zulässt.
Witzig verpackt erfahren die Zuschauer einiges Interessantes, z. B. was die Rumba mit der Entarteten Kunst zu tun hat oder warum der Disco-Fox auch schon mal Trottel-Fox genannt wird.
Das Tanzensemble besticht durch größte Körperbeherrschung, zeigt sich manchmal nur zu zweit, oft aber auch in größeren Konstellationen auf der Bühne, überzeugt in kreativen Choreografien, inspiriert von den 20er Jahren bis hin zur heutigen Musik, die aus den USA, Südamerika und Europa stammt. Insofern ist der Titel Souldance ein bisschen untertrieben, zeigt die Show doch weit mehr.
Und das Publikum darf auch auf die Bühne, wenn es möchte, Thomas Hermanns gibt eine Runde Tanzunterricht aus.
Robert Beitsch dürfte sich mit dieser Show einen Traum erfüllt haben, drei Jahre hat er an ihr gebastelt, aber das Ergebnis dürfte ihn bestätigen. Und natürlich lässt er es sich nicht nehmen, auch auf der Bühne zu stehen, z.B. den Paso Doble zu tanzen.
Auswahl der Musiktitel und Stimmung laden oft genug dazu ein, seinen Sitzplatz in einen Stehplatz verwandeln zu wollen, am Ende gibt’s noch eine Art Party-Finale und spätestens dann ist die Stimmung wirklich partymäßig. Leider nur noch bis zum 23. September. Die Zuschauer dürften entspannt nach Hause gehen ... bzw. das nächste Tanzlokal aufsuchen …
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