Kritik zuFrankenstein
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"Hör(t) auf, das bringt doch nix!"
  · 31.01.18
''Die vollmundigen Sprechblasen, die Schauspielstar Christopher Nell (einstmals Ensemblemitglied am BE) aus sich herauszufluten aufgenötigt worden war'n, zerplatzten noch bevor er sie dann überhaupt zu Ende fabrizieren konnte - seine umfässliche Lernarbeit (hinsichtlich all des auswendigen Textes): völlig für die Katz'; es hörte letztlich sowieso kein Mensch mehr hin, was er da alles so zu sagen hatte. 

Ähnlich witz- und sinnfrei die umsonstigen Bemühungen der Schauspielerin Anna Rot, die (meistens) "nur" aus alten Tagebüchern von der Frankenstein-Romanautorin Mary Shelly hie und da, meist ohne jedweden Zusammenhang, zitierte. 

Allein die vier Instrumentalsolisten sowie Sopranistin Sandra Hamaoui und Tenor Andrew Dickinson ließen Musik- und Opernatmosphäre irgendwie erinnerlichen. 

Es ist immer so: Wenn einem selber nicht viel einfällt, fällt man halt auf jede Menge Uneig'nes zurück. Arg unbedarft dieses Projekt.'' schreibt Andre Sokolowski am 31. Januar 2018 auf KULTURA-EXTRA
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