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Bewertung und Kritik zu

ODEM
von Wilke Weermann
Premiere: 9. November 2018 
Staatstheater Kassel

Zum Inhalt: Die Unsicherheit darüber, ob mein Gegenüber ein Mensch ist oder eine Maschine, ist auf sozialen Plattformen bereits jetzt alltäglich. Schreibt mir ein Bot? Wie wird er sich verraten? Bald werden wir nicht mehr wissen, ob unser Chauffeur ein Mensch gewesen ist mit einem Bewusstsein, ob ein Mensch uns operiert hat oder unsere Heimatstadt zerstört. Was, wenn ich sogar den Tod umgehen kann, indem ich das berechenbare Skelett meiner Persönlichkeit, indem ich meinen Tonfall und mein Aussehen auf einen Androiden übertragen kann? Oder das meines verstorbenen Partners? Zumindest für eine Zeit, klar, um die Trauer zu überwinden. Meine Gefühle werden echt sein, alles andere nicht. Natürlich kann sich dieser Entwurf ins Dystopische verkehren, wenn mein gehackter Sexroboter plötzlich versucht, mich umzubringen. Doch wenn nichts schiefgeht, ist er dann utopisch?

Mit: Marius Bistritzky, Lona Culmer-Schellbach, Eva-Maria Keller, Alexandra Lukas und der Stimme von Alexander Marsch.

Text und Inszenierung: Wilke Weermann,
Bühne und Kostüm: Josa Marx,
Komposition: Constantin John,
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen.


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Rätselhaft und ruckelnd im bewährten Nebel-Gothic-Zombie-Stil
  · 13.06.20
Rätselhaft-sperrige Versuchsanordnung "für drei Androiden und eine Nonne".

Das Bühnenbild und die Kostüme von Josa Marx hat hohen Wiedererkennungs-Faktor: der Nebel-Gothic-Zombie-Stil ist bereits aus vielen Settings bekannt, die Marx gemeinsam mit Wilke Weermanns Partner Ersan Mondtag konzipiert hat.

Die Androiden quälen sich mit ruckelnden, extrem stilisierten Bewegungen durch einen 100minütigen Abend auf der Kellerbühne in Kassel, der selbstreferentiell um Anspielungen auf Frankenstein kreist, dem es aber an Reibung und Energie fehlt.

Weermanns Inszenierung ist noch stilisierter als von Mondtag gewohnt, allerdings auch musikalischer. Für diesen Part ist vor allem Lona Culmer-Schellbach als Nonne zuständig.
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