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Bewertung und Kritik zu

DIE RATTEN
von Gerhart Hauptmann
Regie: Michael Thalheimer 
Premiere: 6. Oktober 2007
Deutsches Theater Berlin 

Zum Inhalt: Das Stück beginnt bereits im Aufnahmezustand: Das polnische Dienstmädchen Pauline Piperkarcka hat sich hochschwanger auf den Berliner Dachboden geflüchtet, auf dem der Theaterdirektor Harro Hassenreuter seinen Theaterfundus lagert. Unter der Obhut der Frau John sollte sie hier eigentlich heimlich gebären können, aber es kommt alles anders. Von überall her rotten sich Menschen zusammen, kommen aus ihren Löchern - wie die Ratten. Die John ist auch dabei. Sie will das Kind behalten, als Ersatz für ihr totes, es notfalls Pauline ab jetzt bestellen, um so ihre Ehe zu retten. Als Pauline den Handel bereut und das Kleine wiederhaben will, reagiert Frau John panisch. Ein Strudel von Ereignissen nimmt hier seinen Ausgang - am Ende wird er gleich mehrere der verzweifelt handelnden Personen mit sich reißen.    Gerhart Hauptmann erzählt in seiner großen, über 24 Jahre hin entwickelten „Tragikomödie“ von Berlin, vom Theater - vor allem aber von Menschen in äußerster Not.

Mit: Constanze Becker, Michael Benthien, Henrike Jörissen, Kathrin Klein, Niklas Kohrt, Horst Lebinsky, Sven Lehmann, Lotte Ohm, Mathis Reinhardt, Barbara Schnitzler, Isabel Schosnig, Regine Zimmermann

Regie: Michael Thalheimer 
Bühne: Olaf Altmann 
Kostüme: Michaela Barth 
Musik: Bert Wrede 

TRAILER


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Starkes Ensemble, gebückt und brodelnd
  · 13.06.20
Eine der stärksten Inszenierungen von Michael Thalheimer. Eine zentrale Rolle spielt die nur knapp 1,60 m hohe Bühne: die Figuren können nicht aufrecht stehen und nur gebückt agieren. Dadurch wird um so deutlicher, wie sehr es in ihnen brodelt und wie starker Druck auf ihnen lastet. Die WELT schrieb damals treffend: Da ducken sich lauter Kraftpakete sprachlich-gestischer Energie an der düster dräuenden Absturzrampe. Die FAZ ergänzte, dass wir lauter Gespenster mit Genickstarre. Gekrümmte, Gepresste erleben.

Von dem Abend, der verdientermaßen zum Theatertreffen 2008 eingeladen wurde, bleibt vor allem die starke Ensemble-Leistung mit Constanze Becker (als Frau John), Regine Zimmermann (als Paulina Piperkarcka), dem zu früh verstorbenen Sven Lehmann (als John) und Niklas Kohrt (als Bruder) in Erinnerung.
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